China will Plastikmüll reduzieren

Chinas Regierung hat Maßnahmen angekündigt, um den Verbrauch von Plastikprodukten stark zu reduzieren. Zu den neuen Richtlinien gehören Einfuhrverbote für Plastikmüll und die Verbote für Verwendung von nicht biologisch abbaubaren Plastiktüten in Großstädten bis Ende diesen Jahres.

Die Verwendung von Plastiktüten, -behältern und -besteck ist zu einem der hartnäckigsten Umweltproblem im Reich der Mitte geworden. „Der Verbrauch von Kunststofferzeugnissen, insbesondere von Einwegartikeln, ist stetig gestiegen“, heißt es in einer Erklärung zu den neuen Richtlinien, die am Sonntag vom chinesischen Umweltministerium und der führenden Industrieplanungsbehörde veröffentlicht wurden.

Obwohl die Menschen in China im Allgemeinen weniger Plastikmüll pro Kopf produzieren als Bürger der USA, landen fast drei Viertel von Chinas Plastikmüll auf schlecht bewirtschafteten Deponien oder im Freien.

Umweltschützer in China begrüßten die Bemühungen zur Reduzierung des Plastikverbrauchs, obwohl einige erklärten, dass sie nicht streng oder detailliert genug seien. Auch gibt es Zweifel, ob die Regierungen passende Alternativen für Plastikprodukte entwickeln kann.

Weitere Quellen von Plastikmüll sollen in Peking, Shanghai und den reichen Küstenprovinzen bis Ende 2022, landesweit bis 2025 verboten werden. Die Regierung kündigte an, Unternehmen, welche die Plastikverbote missachten, auf eine schwarze Liste zu setzen.

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