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Nutzung von Solarenergie wächst weltweit rasant

Die Nutzung von Solarenergie steigt weltweit rasant an. (Foto: JP)

Auf globaler Ebene setzt sich die Politik immer intensiver mit der Bekämpfung des Klimawandels durch die Senkung von CO2-Emmisionen auseinander, zuletzt auf dem Klimagipfel in New York vor gut zwei Wochen. Doch die beschlossenen und angekündigten Maßnahmen genügen bei weitem noch nicht, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, was vielfach als Mindestziel einer erfolgreichen Klimapolitik angesehen wird.

Inzwischen gibt es jedoch eine Vielzahl zusätzlicher Entwicklungen, die Hoffnung machen, dass eine globale Revolution der Energieversorgung im Entstehen ist. Allen voran sind die rasant sinkenden Preise für Solarzellen und andere erneuerbare Energiequellen sowie deren wachsende Verbreitung ein Zeichen für einen beginnenden Richtungswechsel in der globalen Energieversorgung.

Weltweit gibt es einen immer bedeutender werdenden Übergang [...]

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Zehntausende demonstrieren in Hongkong für mehr Demokratie

In Hongkong trotzten am Sonntag zehntausende Demonstranten der Polizei, die zwischenzeitlich versucht hatte, die Protestler mit Tränengas zu vertreiben und harren weiter auf den Straßen der Finanzmetropole aus. Die Massendemonstrationen waren aus der „Occupy Central“-Bewegung hervorgegangen, die seit Freitag Teile der Stadt besetzt hielt, um für freie Wahl zu demonstrieren.

Hauptsächlich Schüler und Studenten demonstrierten zunächst unter dem Motto „Occupy Central with Love and Peace“ friedlich und blockierten zahlreiche Hauptstraßen und Kreuzungen der Finanzmetropole. Sie fordern, dass der Regierungschef Hongkongs in freien Wahlen bestimmt werden soll. Erst kürzlich hatte der nationale Volkskongress in Peking beschlossen, dass die Kandidaten zur nächsten Wahl in Hongkong 2017 von einer eigenen Kommission bestimmt werden und freie Kandidaten keine Zulassung bekommen sollen.

Das gewaltsame Vorgehen der Hongkonger Polizei gegen die [...]

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Obama drängt China zu mehr Klimaschutz

US-Präsident Barack Obama mahnte beim UN-Klimagipfel in New York die Führungsverantwortung an, die die größten Wirtschaftsnationen USA und China in Bezug auf den Klimawandel haben. Gestärkt durch die Klimaschutzmaßnahmen, die Obama trotz der Blockadehaltung des US-Kongresses in den letzten Jahren umsetzen konnte, trat er nun vor der UN-Vollversammlung als Klimaschützer auf und forderte andere Nationen zum Handeln auf.

Mehr als Staats- und Regierungschefs waren beim Klimagipfel in New York versammelt, um sich unter der Federführung von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon stärker im Kampf gegen den Klimawandel zu engagieren. Besonders in die Richtung Chinas mahnte Obama, dass ein schnelles Handeln nötig sei, um die Folgen des Klimawandels abzuschwächen. “China und wir haben eine besondere Verantwortung zur Führung. Vorangehen, das ist etwas, was große Nationen tun müssen”, erklärte [...]

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Russen demonstrieren gegen Krieg in der Ukraine

In Moskau demonstrierten am Sonntag zehntausende Menschen gegen den Krieg in der Ukraine und die aggressive Politik Wladimir Putins. Zum ersten Mal seit den Demonstrationen nach der Annexion der Krim-Halbinsel durch russische Truppen gingen wieder regierungskritische Bürger auf die Straße.

Mit Flaggen der Ukraine zeigten sie ihre Solidarität mit dem Nachbarstaat und machten ihrem Unmut über die kriegstreiberische Politik der russischen Regierung Luft. Der Westen beschuldigt Präsident Putin die Rebellen in der Ukraine, die eine Abspaltung des östlichen Landesteils vorantreiben wollen, mit Waffen und Material zu unterstützen.

Die Zahl der Demonstranten wurde von Regierung und Opposition sehr unterschiedlich beziffert. Nach Angaben der Freiwilligenorganisation Sonar nahmen über 26.000 Menschen an dem Protestmarsch teil.

Rettung des Klimas kann kostenlos sein

Die weltweite Bekämpfung des Klimawandels könnte quasi ohne zusätzliche Ausgaben möglich sein und stellt keine Bedrohung für das Wirtschaftswachstum dar. Zu diesem Schluss kommt der Bericht zur Klimaökonomie, den die Global Commission on the Economy and Climate am Dienstag in New York vorstellt.

Demnach werden in den nächsten 15 Jahren weltweit geschätzte 90 Billionen Dollar in die Infrastruktur investiert. Mit zusätzlichen Investitionen von 4 Billionen Dollar, also lediglich fünf Prozent dieser Summe, wäre ein ambitioniertes Programm zur Reduktion klimaschädlicher Emissionen umsetzbar. Rechnet man die positiven Effekte eines sauberen Wirtschaftswachstums wie geringere Gesundheitskosten und niedrigere Benzinpreise mit ein, dann könnte eine klimafreundliche Entwicklung sogar zum Nullsummenspiel werden.

Entgegen dem Mythos, dass eine Bekämpfung des Klimawandels das Wirtschaftswachstum beeinträchtigen würde, ist [...]

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UN fordern Regeln für Staatsinsolvenzen

Damit sich die prekäre Situation nicht wiederholen kann, die derzeitig Argentinien im Kampf mit den Zahlungsforderungen von Hedgefonds an den Rand der Zahlungsunfähigkeit gebracht hat, fordert die UN-Generalversammlung die Einführung von Regeln für die Abwicklung von Staatsinsolvenzen. Auf diese Weise sollen ärmere Länder in Zukunft besser durch die Spekulation mit ihren Staatsschulden geschützt werden.

Ein US-Gericht hatte im Fall von Argentinien entschieden, dass das Land zuerst einen Hedgefonds ausbezahlen müssen, bevor es seine anderen Gläubiger bezahlen könnte und so das Land de facto zahlungsunfähig erklärt, sollte es nicht den Forderungen der Spekulanten entsprechen.

Die Unterstützer des jüngsten Vorstoßes in den Vereinten Nationen fordern eine Regelung für Staatspleiten, analog denen von privaten Firmen, die in die Zahlungsunfähigkeit geraten. Die USA [...]

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Über 12000 neue Jobs für saubere Energie in den USA

Nach Angaben der Umweltorganisation Environmental Entrepreneurs (E2) entstanden in den USA allein im zweiten Quartal diesen Jahres 12500 neue Jobs im Sektor für saubere Energien. Die neuen Arbeitsplätze entstanden durch eine hohe Zahl neu installierter Solarmodule, den Bau von Windkraftanlagen und wachsende Kapazitäten im Elektroautobereich von Tesla und General Motors.

Ein Grund für das Wachstum im Markt für saubere Energien ist wahrscheinlich der Plan von Präsident Obama die CO2-Emmisionen der USA bis 2030 um 30% zu senken. Angesichts zahlreicher Klagen gegen dieses Gesetzesvorhaben von einzelnen Bundestaaten und Energiefirmen ist jedoch der rechtliche Rahmen für einen verstärkten Ausbau grüner Energien in den USA weiterhin nicht gänzlich sicher.

Juncker will EU-Kommission neu organisieren

Der neue Kommissionspräsident Jean-Claude Jucker will offenbar die EU-Kommission grundlegend neu organisieren. Künftig sollen die Kommissare nicht mehr wie bisher nach Ressorts, sondern vor allem auch durch wichtige Kernprojekte definiert werden. Dazu sollen sieben Posten für Superkommissare geschaffen werden, die projektbezogen arbeiten und Juncker direkt als Vizepräsidenten unterstellt sind. Um die Kernprojekte voranzubringen müssen so die verschiedenen Ressorts entlang dieser Themen verstärkt kooperieren.

Die sieben Vizepräsidenten sollen verantwortlich für die Umsetzung der Projekte sein, die Jucker schon in seiner Bewerbungsrede vor dem Europäischen Parlament im Juli angekündigt hatte: die Schaffung einer Energieunion und eines digitalen Binnenmarktes, die Stärkung der Wirtschafts- und Währungsunion und die Umsetzung eines Investitionsprogramms von 300 Milliarden Euro zur Schaffung von Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätzen in der EU.

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USA wollen internationalen Klimaschutz stärken

Angesichts der näher rückenden Klimakonferenz von Paris im nächsten Jahr, bei der ein neuer Klimavertrag mit Zielvorgaben zur Bekämpfung des Klimawandels vereinbart werden soll, arbeitet die US-Regierung derzeit an einem Abkommen, das auch die USA zum Klimaschutz verpflichten würde. Wie die New York Times berichtet geht es darum, ein internationales Abkommen zur Reduktion von CO2-Emmisionen zu erarbeiten, das nicht die Zustimmung des US-Kongresses benötigt, da dieser ein solches Vorhaben mit hoher Wahrscheinlichkeit stoppen würde.

Obwohl von armen Ländern, die sich einen stärkeren Klimavertrag wünschen, stark kritisiert, ist das Vorgehen der Obama-Administration die realistische Alternative, um einer verbindlichen internationalen Klimapolitik näher zu kommen. Ein internationales Abkommen, das der erneuten Ratifizierung durch die Parlamente der einzelnen Staaten bedürfte, würde voraussichtlich an der benötigten [...]

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Erneuerbare Energien werden immer wichtiger in Europa

In einigen der größten Staaten Europas erreicht die Produktion erneuerbarer Energien immer neue Rekordhöhen und beweist, wie weit die Umstellung auf grüne Energie bereits vorangeschritten ist.

Deutschland konnte im ersten Halbjahr 2014 einen Rekordanteil von 28,5 Prozent seines Stroms durch erneuerbare Energien abdecken. Verglichen zum Vorjahr ist das ein Anstieg von knapp vier Prozent, im ersten Halbjahr 2013 lag der Anteil der Erneuerbaren bei 24,6 Prozent. Die Gründe für den Anstieg sind vor allem günstige Witterungsbedingungen und der zusätzliche Zubau von Erneuerbare-Energien-Anlagen. Allein der Strom aus Wind und Sonne machte ca. 17 Prozent der deutschen Stromproduktion aus.

Den stärksten Zuwachs hatte die Solarenergie, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 28 Prozent zulegte. Auch der Anteil der Windenergie wuchs weiter [...]

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