Putin spricht mit Obama über die Lage in der Ukraine

Der russische Präsident Wladimir Putin rief am Freitag US-Präsident Barack Obama an, während dieser sich auf Auslandsreise in Saudi-Arabien befand. Das Thema war die Krim-Krise, die sich immer mehr zu einer Konfrontation zwischen Russland und westlichen Staaten entwickelt hat. Der Anruf kam offenbar unerwartet, vor allem weil Putin sich in den vergangenen Wochen wenig kompromissbereit zeigte und die Annexion der Krim im kompletten Alleingang vollzog.

Die beiden Staatschefs diskutierten Ideen, wie der Krim-Konflikt friedlich gelöst werden könnte und vereinbarten weitere Gespräche ihrer Außenminister zur Entspannung […]

weiterlesen

Erdoğan blamiert sich mit Twitter-Verbot

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdoğan, der in der Affäre um Korruptionsvorwürfe gegen seine Regierung immer mehr unter Druck gerät, löste mit seinem Verbot des Kurznachrichtendienstes Twitter weltweit Kritik aus, während schon kurze Zeit später zahlreiche Türken die Sperre umgingen.

Erdoğan ließ den Dienst offenbar sperren, um weitere peinliche Enthüllungen im Vorfeld der Kommunalwahlen am 30. März zu verhindern. Seit Wochen erscheinen auf Twitter immer wieder Links zu abgehörten Telefongesprächen des Premiers, die enthüllen wie dieser Geld verstecken möchte, Zeitungen nahelegt bestimmte Journalisten zu feuern […]

weiterlesen

Putin isoliert sich in Krim-Krise immer mehr

Während auf der ukrainischen Krim-Halbinsel am Sonntag über einen Anschluss an Russland abgestimmt werden soll, steht Präsident Putin mit seiner Politik international isoliert da. Zwar scheiterte im UN-Sicherheitsrat ein Resolutionsentwurf der USA zum Krim-Referendum am Veto Russlands. Doch 13 der 14 Mitglieder stimmten für den Entwurf, und China, in der Regel ein verbündeter Russlands, enthielt sich.

Derweil warnte der Westen Russland davor die Krim-Halbinsel, die seit 2 Wochen von russischen Soldaten besetzt ist, zu annektieren, sollte das Referendum wie erwartet positiv ausgehen. USA und EU […]

weiterlesen

Ashton knüpft neue Beziehungen zum Iran

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton besuchte zum ersten Mal seit ihrem Amtsantritt den Iran und traf dabei Präsident Hassan Ruhani sowie andere hochrangige Vertreter der politischen Eliten des Landes. Nachdem der Iran und die 5+1 Gruppe der UN-Vetomächte plus Deutschland im letzten November ein vorläufiges Atomabkommen geschlossen hatten, waren bereits mehrere Außenminister von EU-Staaten zu Gast in Teheran.

Der Besuch Ashtons trägt besondere Bedeutung, da die EU-Vertreterin Gruppe der westlichen Staaten in den Atomverhandlungen vertritt und außerdem mit dem Iran über zukünftige strategische Beziehungen zwischen dem […]

weiterlesen