Greenpeace-Direktor fordert Energiewende für Europa

Angesichts der wachsenden Komplikationen, die sich aus der Abhängigkeit der EU von russischen Gaslieferungen ergeben, fordert Kumi Naidoo, Direktor von Greenpeace International, in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau eine echte Energiewende für Europa.

Naidoo sieht in der aktuellen Diskussion um Russlands Drohgebärden im Zuge der Ukraine-Krise drei große Chancen: Europa könne seine Energieunabhängigkeit steigern, gleichzeitig aktiv den Klimawandel bekämpfen und auch seine Wirtschaft stärken, wenn es mehr auf erneuerbare Energien setze und ein Programm für mehr Energieeffizienz beschließe.

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Kolumbien: Regierung und Farc wollen gemeinsam gegen Drogenhandel vorgehen

Am Freitag gaben Unterhändler der kolumbianischen Regierung und der Farc-Rebellen in Havanna bekannt, dass sie in der Frage des Kampfes gegen den Drogenhandel eine Einigung erzielt hätten.

Das heikle Thema des Drogenanbaus ist wesentlicher Bestandteil der Friedensverhandlungen zwischen beiden Seiten, die 2012 von Präsident Juan Manuel Santos initiiert wurden. Der Anbau und Verkauf von Kokain stellt eines der gravierendsten Probleme des Landes dar und ist gleichzeitig die größte Einnahmequelle der Rebellengruppen, die jedoch bisher immer bestritten, darin involviert zu sein.

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Energieforschung in Deutschland weit fortgeschritten

Im alltäglichen Klein-Klein um die richtige Politik geht manchmal der Blick für die bisherigen Errungenschaften für die deutsche Energiewende verloren. Hier hilft die Außenperspektive – eine solche nimmt ein Artikel in der International New York Times ein, der die Einbeziehung deutscher Universitäten in die Energiewende beschreibt.

So gibt es inzwischen an deutschen Hochschulen mehrere hundert Programme, die Abschlüsse in Bereichen der nachhaltigen Entwicklung anbieten, fast alle davon sind in den letzten sechs Jahren entstanden. Neu geschaffene Bereiche, Kurse und Abschlüsse beschäftigen […]

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Solarstrom billiger als Atomenergie

Strom, der aus Solarzellen gewonnen wird, ist inzwischen billiger als die Energie aus einem neuen Atomkraftwerk. Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, kann diese historische Wende genau berechnet werden, da für den Neubau des britischen Atomkraftwerks Hinkley Point eine öffentliche Preiskalkulation vorliegt.

Demnach beträgt die Einspeisevergütung, die die Betreiber von Hinkley Point zugesagt bekommen 11,2 Cent pro Kilowattstunde plus Inflationsausgleich für einen Zeitraum von 35 Jahren, ohne die das Kraftwerk kaum gebaut worden wäre. Trotz Erneuerbare Energien-Gesetz liegen die Vergütungen für Betreiber […]

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