Lebensmittel aus dem Zug landen auf der Tafel

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Im Rahmen ihrer Mobilitätswende hat die Bahn sich vorgenommen bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu sein und bis 2030 seine CO2-Emissionen zu halbieren. Dieses Ziel soll mit über 150 Maßnahmen erreicht werden, die quer durch den Konzern ein klimafreundlicheres Agieren bewirken sollen. Dabei wird nicht nur der Umwelt geholfen, sondern auch bedürftigen Menschen.

Nach dem Motto „Auf den Teller. Nicht in die Tonne.“ gibt die Bahn schon seit Jahren Lebensmittel aus ihrer Bordgastronomie an den Verein Tafel Deutschland e.V. weiter. Nahrungsmittel, die Bahn-Kunden nicht mehr vorgesetzt werden, werden in Logistikzentren auf Verzehrbarkeit geprüft und dann an die Tafel übergeben, welche sie an Bedürftige weiterreichen.

Viele Lebensmittel sind schließlich auch noch nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit gut und genießbar. Aber auch überzählige Gerichte wie Eintöpfe können noch gegessen werden. Zusätzlich übergibt die Bahn Geschirr, das nicht mehr gebraucht wird, den Bahnhofsmissionen zur Weiterverwendung.

Weitere Maßnahmen der Mobilitätswende reichen von Ressourcenschutz und Schutz von Lebensräumen über Elektrifizierung von Strecken bis zu Forschung und Entwicklung im Bereich Energieeffizienz. Die Bahn, die schon jetzt umweltfreundlicher als Auto oder Flugzeug ist, macht also Ernst mit Klima- und Umweltschutz.

Vielleicht könnte sie sich aber zusätzlich der Geschwindigkeit derjenigen Staaten und Städte anpassen, die ihre Klimaziele in jüngster Zeit deutlich ehrgeiziger und mit kürzeren Zeitrahmen formuliert haben. Sonst wird die Bahn am Ende noch überholt!

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