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Die Herausforderung der Euro-Krise

Letztendlich ist die Euro-Krise eine Anpassungs- und Entwicklungskrise der EU. Während die Finanzmärkte und auch die Wirtschaft schon seit Jahrzehnten global und transnational agieren, sind die EU-Staaten zu großen Teilen noch nationalstaatlich organisiert. Das Projekt EU überwindet diese nationalstaatlichen Prinzipien per Definition, aber immer nur schrittweise und oft schwerfällig.

Der Euro war ein großer Schritt in Richtung transnationaler Organisation, und er war bis zur gegenwärtigen Krise stabil, als Weltwährung konkurrenzfähig und zu gewichtig für spekulative Attaken seitens der Finanzmärkte. Heute wird jedoch offenbar, dass die […]

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Die Welt stellt sich ihrer Verschuldung

Die fortschreitende Beschleunigung und Vernetzung der Finanzmärkte führt letztlich dazu, dass sich nun Staaten ihrer Verantwortung und Schuldenlast stellen müssen. Ob es fair ist, dass dabei ganze Staaten und Währungen zu Spekulationsobjekten milliardenschwerer Finanzakteure werden, dass Ratingagenturen über das Wohl und Weh von Millionen Bürgern mit entscheiden können sei dahin gestellt. Doch der Modus, dass Staaten ständig auf Pump finanziert wurden und sich das Geld lieber bei den Banken liehen als eine nachhaltigen Wirtschafts- und Finanzpolitik zu betreiben, scheint immer mehr ein Auslaufmodell zu sein. […]

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