Atomkraft: immer noch Nein Danke!

Nach der zahlenmäßig beeindruckenden Demonstration gegen die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke in Deutschland, zu der sich so am in Berlin so etwas wie eine neue Anti-Atom-Bewegung formierte, gab es jetzt in Gorleben eine weitere Impression von dieser Bewegung. Tatsächlich ist die Anti-Atom-Bewegung nicht nur gut im demonstrieren, sondern hat der Regierung mit Hartnäckigkeit und Einsatz den längsten und teuersten Castor-Transport überhaupt beschert. Aber was noch viel wichtiger ist: die Atomkraft ist wieder in aller Munde und der Protest ist neu erwacht. Die Grünen bekommen noch mehr Aufwind und die Regierung gerät noch mehr in Erkärungsnot. Denn wohin soll der Atommüll? Darauf gibt es keine Antwort. Und wenn jetzt eine Atommülllieferung nach Russland gehen soll, dann ist das skandalös. Denn das ‚Endlager‘ Majak ist eine der am schwersten Radioaktiv verseuchten Regionen der Welt, schlimmer als Cernobyl. Wiederholt gab es dort Sicherheitsunfälle und es geriet Wasser in einen angrenzenden Fluss, der das Trinkwasser für seine Anwohner liefert. Umweltschützer in Russland warnen, dass sich dass wiederholen wird. Das stinkt zum Himmel, beziehungsweise es strahlt und hört nicht auf. Das kann und darf keine Lösung sein. Und solange es keine Lösung für die Deponierung des Atommülls gibt, sollte man schlicht aufhören ihn zu produzieren.

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