Martin Schulz fordert stärkere Demokratisierung der EU

Im Interview mit Zeit Online fordert EU-Parlamentspräsident Martin Schulz mehr Transparenz und Demokratie für die EU. Er kritisiert das Vorgehen im Zuge der Euro-Krise, wo wichtige Entscheidungen meist undemokratisch und hinter verschlossenen Türen getroffen wurden. Seiner Meinung nach muss das EU-Parlament mehr Einfluss bekommen und Entscheidungen auf EU-Ebene sollen transparenter werden.

Für Griechenland fordert er ein stärkeres Engagement der Europäischen Investitionsbank für kleinere und mittlere Unternehmen, um die Kreditklemme zu überwinden. Seiner Meinung nach ist derzeit das größte Hindernis zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Griechenland die mangelnde Vergabe von Krediten. Zudem solle geprüft werden, wie die Banken verpflichtet werden können das billige Geld, das sie sich durch den gegenwärtig niedrigen Leitzins der EZB leicht beschaffen können, auch an die Wirtschaft weiter zu geben.

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