Obama lehnt Keystone XL Pipeline ab

KXL Protest

Demonstranten fordern vor dem Weißen Haus den Stopp der Keystone Pipeline. (Foto: Emma Cassidy, flickr|cc by 2.0)

US-Präsident Barack Obama erklärte am Freitag, dass er den Bau der geplanten Keystone XL Pipeline von Kanada nach Texas nicht genehmigen wolle. Damit endet eine siebenjährige Debatte, die symbolisch für die Klimaschutzpolitik des Weißen Hauses geworden war.

Die Pipeline sollte täglich 800.000 Barrel Öl aus kanadischen Ölsänden zum Golf von Mexico transportieren. Umweltschützer begrüßten die Entscheidung und werteten die Ablehnung als Erfolg ihrer jahrelangen Kampagnen gegen das Projekt. Republikaner und die Ölindustrie hatten die Zustimmung des Präsidenten zum Pipelinebau eingefordert.

Obama begründete seine Entscheidung mit der Führungsrolle der USA im Kampf gegen den Klimawandel. Eine Zustimmung zu diesem Projekt hätte demnach diese globale Führungsrolle unterminiert. Die Ablehnung des Pipelinebaus erfolgt einen Monat vor der großen UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember, wo die USA einen tragfähigen Kompromiss zum weltweiten Kampf gegen den Klimawandel aushandeln möchten.

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