Wall Street: Geld schläft nicht

Während der jüngsten Finanzkrise entschied sich Regisseur Oliver Stone dazu, doch noch eine Fortsetzung seines Klassikers „Wall Street“ von 1987 zu drehen. Und auch wenn man für die Handlung nicht die höchste Punktzahl geben möchte, so gibt der Film ein großartiges Bild von den Machenschaften der Finanzjongleure in New York während der beginnenden großen Krise von 2008. Zwischen schönen Bildern des Big Apple wird das Leben der Mega-Reichen und ihrer Dekadenz geschildert, die sich am Rande der Legalität bewegt, von Legitimität ganz zu schweigen. Auch kann man eine Menge über die verschiedensten Finanzprodukte und Strategien der Banker lernen, die ihre Testosteron getränkten Spiele mit Millonen von Dollars an der Wall Street und Offshore möglichst in immer höhere Gewinne und mehr Status übersetzen. Insgesamt also ein sehenswerter Film, vor allem wenn man sich ein Bild davon machen möchte, wie es dem Haifischbecken zugeht, von dem man sonst meist nur im Wirtschaftsteil der Zeitung liest.

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