EU überwindet Rezession

Im zweiten Quartal dieses Jahres wuchs das BIP der Euro-Länder um 0,3 Prozent. Dafür sind vor allem positive Entwicklungen in Deutschland und Frankreich verantwortlich. So wuchs die französische Wirtschaft um 0,5 Prozent, die deutsche um 0,7 Prozent. Die Franzosen überwanden so ihre Rezession, wohl nicht zuletzt da in Frankreich nicht wie in anderen EU-Staaten auf eine strenge Sparpolitik gepocht worden war. Aber auch in Italien und Spanien schrumpfte die Wirtschaft nur noch leicht, Portugal konnte sogar ein Wachstum von 1,1 Prozent verzeichnen.

Das ist noch keineswegs das Ende der Euro-Krise, und angesichts der krassen Rezessionen der vergangenen Jahre in den südlichen Euro-Staaten sind die Zahlen kaum eine Erleichterung für die angeschlagenen Wirtschaften der Länder. Dennoch zeigen sie eine positive Tendenz und eine mögliche Trendwende.

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