Windkraft überholt Kohle in Großbritannien

Während der Hurrikan Bertha eine Menge Zerstörung und Überflutungen mit sich brachte, bescherte er dem Vereinigten Königreich gleichzeitig ein Hoch bei der Produktion von Windenergie, die beinahe Rekordhöhen erreichte.

So wurden am Montagmorgen fast 16% des Stromverbrauchs von Großbritannien durch Windenergie gedeckt, in den 24 Stunden zuvor waren es 13,1% – beinahe 2% mehr, als die Stromproduktion durch Kohle für den gleichen Zeitraum.

Der Überschuss an Windenergie hilft dabei gleichzeitig die Energieflaute auszugleichen, die durch die unvorhergesehene zeitweise Abschaltung von vier Atomkraftwerken wegen eines Fehlers im Dampferzeuger entstand. Die voraussichtlich achtwöchige Abschaltung kann nach Angaben des britischen Netzbetreibers National Grid unter anderem durch Windenergie ausgeglichen werden.

Im Jahr 2013 wurden ca. 15% des Stromes im Vereinigten Königreich durch erneuerbare Energien gedeckt, davon ca. 8% durch Windkraft an Land und Offshore.

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