Größte US-Unternehmen setzen auf Klimaschutz

Ein neuer Bericht von World Wildlife Fund (WWF), Calvert Investments, CDP und Ceres beschreibt, dass die 500 größten US-Unternehmen (Fortune 500) zunehmend Schritte unternehmen, um ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren, mehr erneuerbare Energien zu verwenden und ihren Energie-Fußabdruck durch Energieeffizienz zu reduzieren – ein positiver Trend trotz der wachsenden Apathie der neuen Trump Administration bezüglich des Klimawandels.

Der US-Discouter Walmart hat bereits auf vielen seiner Filialen Solarmodule, um das Ziel von 100 % erneuerbarem Strom zu erreichen. (Foto © Walmart, flickr | cc by 2.0)

Demnach erzielten fast 80.000 emissionsmindernde Projekte von 190 Fortune-500-Unternehmen im Jahr 2016 fast 3,7 Milliarden US-Dollar Einsparungen. Die jährlichen Emissionsminderungen aus diesen Bemühungen sind gleichbedeutend mit der Abschaltung von 45 Kohlekraftwerken für ein Jahr.

Dabei führen die 100 größten Unternehmen den Trend an: 63 Prozent der Fortune 100 Unternehmen haben sich ein oder mehrere Ziele für saubere Energie gesetzt. Eine wachsende Zahl von Unternehmen setzt sich Ziele von 100 Prozent erneuerbarer Energie und wissenschaftlich fundierten Treibhausgas-Reduktionen, die sich an das globale Ziel der Begrenzung der Temperaturerhöhung auf unter zwei Grad Celsius anpassen.

Zusätzlich gibt der Bericht Empfehlungen für Unternehmen, politische Entscheidungsträger und Investoren für weitergehende Bemühungen im Bereich sauberer Energien.

Kommentar hinterlassen