Weltweite Rüstungsverkäufe sinken

Wie das Stockholmer internationale Friedensforschungsinstitut in seinem Bericht über die 100 größten Rüstungskonzerne mitteilt, sanken die weltweiten Umsätze der Branche in 2012 im zweiten Jahr in Folge, gegenüber 2011 fielen die Rüstungsverkäufe um 4,2 Prozent. Gründe für die Einbußen der größtenteils US-amerikanischen und westeuropäischen Konzerne sind Kürzungen der Militärausgaben in eben diesen Ländern, sowie der US-Truppenabzug aus dem Irak.

Auch Sparmaßnahmen im Zuge der Euro-Krise führten wie etwa in Spanien zu starken Ausgabenkürzungen im Militärsektor. Gleichzeitig stiegen aber die Verkäufe russischer Rüstungsfirmen, hauptsächlich wegen eines Modernisierungsprogramms für das russische Militär. Obwohl die Rüstungsverkäufe in den letzten beiden Jahren zurück gingen, liegen sie immer noch 29% höher als 2003. Zahlen chinesischer Rüstungsfirmen sind in der Statistik nicht berücksichtigt.

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