Obama fordert für Israel Zurückhaltung und Zusammenarbeit

In einem Gastbeitrag für die israelische Zeitung Haaretz, der in Deutschland exklusiv in der heutigen Zeit abgedruckt wurde, ruft US-Präsident Obama Israelis und Palästinenser zu einer Fortsetzung des Friedensprozesses auf.

Angesichts der jüngsten Eskalation der Gewalt zwischen den beiden verfeindeten Volksgruppen bekräftigt Obama zunächst die uneingeschränkte Unterstützung und Gewährleistung der Sicherheit Israels durch die Vereinigten Staaten, die heute intensiver sei als je zuvor, um dann die Notwendigkeit weiterer Friedensbemühungen darzulegen. Er bezeichnet einen dauerhaften Frieden als einzigen Weg zu wirklicher Sicherheit für Israel und bekennt sich zu seinem Engagement im Friedensprozess, auch trotz des jüngsten Scheiterns der Verhandlungen.

Der US-Präsident betont sowohl das Recht Israels auf einen demokratischen, jüdischen Staat, als auch das Recht des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung und einen eigenen Staat an der Seite Israels. Von der palästinensischen Regierung verlangt Obama ein Bekenntnis zu Gewaltlosigkeit und die Anerkennung Israels. Beide Seiten fordert er dazu auf, schwierige Entscheidungen zu treffen und Risiken in Kauf zu nehmen, um einen Friedensschluss zu ermöglichen. Israel, so Obama, sei nicht vollendet und könne nicht sicher sein, solange es keinen Frieden gebe.

Kommentar hinterlassen