Gute Nachrichten in Kürze

Einige gute Nachrichten und positive Entwicklungen aus der vergangenen Woche: Deutsche Windräder brechen im Dezember neuen Rekord +++ Italienische Küstenwache rettet Hunderten Flüchtlingen das Leben +++ Papst ernennt neue Kardinäle aus allen Teilen der Welt +++ Mexikanische Großstadt will nur mit Solarstrom auskommen

Deutsche Windräder brechen im Dezember neuen Rekord

Windräder in Deutschland

Der Anteil der Windkraft am deutschen Energiemix wächst stetig (Foto: JP)

Dank des stürmischen Wetters produzierten Windräder in Deutschland im vergangenen Dezember soviel Strom wie noch nie zuvor in einem Monat. Mit einem Output von 8,9 Milliarden Kilowattstunden lag die Windkraft damit sogar noch über der Monatsproduktion der Atomkraft in Deutschland: diese brachte es 2013 monatlich im Durchschnitt auf ca. 8 Milliarden Kilowattstunden. In diesem Jahr wird die Stromproduktion mit Windkraft voraussichtlich weiter steigen, da demnächst mehrere Offshore-Windparks ans Netz gehen sollen.

Italienische Küstenwache rettet Hunderten Flüchtlingen das Leben

Die italienische Küstenwache rettete in der Nacht zum vergangenen Mittwoch 970 Flüchtlinge von einem Schiff, dass mit blockiertem Motor auf die apulische Küste zusteuerte, und verhinderte so eine humanitäre Katastrophe. Der Hilferuf eines Passagiers mit einem Satellitentelefon alarmierte die Küstenwache, die so eine Kollision des Schiffes mit der Landmasse verhindern konnte. Der Großteil der Flüchtlinge stammt aus Syrien, unter ihnen auch viele Kinder und schwangere Frauen. Offenbar sollten sie von Schleppern über das Mittelmeer von Griechenland nach Italien gebracht werden.

Papst ernennt neue Kardinäle aus allen Teilen der Welt

Bei der zweiten Ernennungsrunde neuer Kardinäle in seiner Amtszeit sorgt Papst Franziskus für Überraschung und Neuerung. Entgegen der Kirchentradition, nach der die höchsten Würdenträger vor allem aus prestigeträchtigen Bistümern, viele davon in Europa, ernannt werden, wählte Franziskus die 15 neuen Kardinäle aus 14 verschiedenen Ländern aus allen Teilen der Welt. Mit der Auswahl von Bischöfen aus Tonga, Neuseeland, den Kapverdischen Inseln, Myanmar, Panama und anderen Staaten, in denen Katholiken leben, verfolgt der argentinische Papst weiter seine Vision einer Weltkirche, in der die Vielfalt der Gesellschaft repräsentiert ist, und die viele der überkommenen Strukturen im Vatikan erneuert.

Mexikanische Großstadt will nur mit Solarstrom auskommen

Im mexikanischen La Paz, einer Großstadt mit über 200.000 Einwohnern, soll demnächst der gesamte Strombedarf durch Solarzellen abgedeckt werden. Bereits jetzt liefert ein Solarpark mit 30 Megawatt (MW) Leistung ca. zwei Drittel der Elektrizität in der mexikanischen Stadt. Ein weiterer Solarpark mit der gleichen Leistung und einer zusätzlichen Speicherkapazität von 11 MW soll La Paz völlig auf Solarenergie umstellen. Aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung ist die Stadt am Golf von Kalifornien ideal geeignet, um Solarstrom zu produzieren.

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