Wirtschaft & Finanzen

Bahn will Umwelt-Vorreiter werden

Im Rahmen ihrer neuen Konzernstrategie „DB2020+“ will die Bahn ihre eigenen Stärken als grünes Verkehrsmittel weiter ausbauen und sich zum „Umwelt-Vorreiter“ entwickeln. Dazu hat das Unternehmen in fünf Bereichen konkrete Maßnahmen entwickelt und Ziele bis zum Jahr 2020 formuliert.

So sollen die CO2-Emissionen pro Personen- und Tonnenkilometer bis 2020 um 30% im Vergleich zum Jahr 2006 gesenkt werden, vor allem durch die Steigerung der Energieeffizienz und einen höheren Anteil erneuerbarer Energien. Das vorherige Ziel von einer Senkung um 20% bis 2020 wurde schon im letzten Jahr erreicht. Zudem soll der Verkehrslärm der Züge durch weitere

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Bahamas-Leaks enthüllen weitere Offshore-Geheimnisse

Nach den Veröffentlichungen der Süddeutschen zu den Panama Papers im April diesen Jahres sorgt die Zeitung nun mit den Bahamas-Leaks für weiteres Licht im Dunkel der Offshore-Finanzwelt. Durch eine Quelle wurden der Süddeutschen 38 Gigabyte Daten zugespielt, die aus dem bahamaischen Unternehmensregister stammen. So lassen sich erstmals öffentlich Details zu 175 888 Briefkastenfirmen verfolgen, die zwischen 1990 und 2016 auf den Bahamas gegründet wurden.

Bisher galt der Inselstaat in der Karibik als eines der sichersten Steuerparadiese weltweit und wurde massiv genutzt um Steuern zu vermeiden […]

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USA, Kanada und Mexiko wollen bis 2025 Hälfte ihres Stroms sauber erzeugen

Bei einem Treffen in Ottawa am Mittwoch kündigten die Regierungschefs von Kanada, Mexiko und den USA an den Anteil sauberer Energie bei der Elektizitätserzeugung in Nordamerika bis 2025 auf 50 Prozent zu erhöhen. Derzeit liegt der Anteil bei 37 Prozent, wobei die Kernkraft zu den sauberen Energien gezählt wird.

Erreicht werden sollen die Ziele durch den Ausbau von Wind-, Solar- und Wasserkraft sowie die weitere Nutzung der Nuklearenergie und Technologien zur Speicherung von CO2. Die Energieregularien sollen harmonisiert werden und eine bessere Energieeffizienz wird […]

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Namibia als Entwicklungsvorbild

Joseph Stiglitz, der bekannte Wirtschaftsprofessor und Nobelpreisträger, der aus seiner Zeit als Chefökonom der Weltbank auch Experte in Entwicklungsfragen ist, ist voller Lobes für die Entwicklung Namibias in den letzten Jahren. In einem Beitrag für Project Syndicate hebt er den südafrikanischen Staat als Beispiel hervor, wie ein Land mit vielen Entwicklungsnachteilen – Rassismus, Kolonialismus, Ungleichheit und Unterentwicklung – einen Weg hin zu geteiltem Wohlstand einschlagen kann.

Namibias Natur ist wunderschön, jährlich besuchen mehr als eine Million Touristen das Land. (Foto: Rui Ornelas flickr […]

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Greenpeace veröffentlicht geheime TTIP-Dokumente

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace veröffentlichte am Montag eine Reihe von Dokumenten, die den Fortgang und die Verhandlungspositionen der geheimen Beratungen über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU detailliert darstellen. Die insgesamt 248 Seiten Verhandlungsmaterial zeigen, dass die USA die Europäer viel stärker als bisher bekannt unter Druck setzen, damit diese bestehende Umwelt- und Verbraucherschutzstandards aufweichen.

Vor allem die starke US-Verhandlungsposition in Bezug auf Exporterleichterungen für die europäische Autoindustrie wird demnach benutzt, um durch Androhung von Blockade in diesem Bereich mehr Zugeständnisse der […]

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G20 verstärken Druck auf Steueroasen

Zwei Wochen nach der Enthüllung der sogenannten Panama-Papers, die dokumentieren wie über eine Kanzlei in Panama mithilfe von Briefkastenfirmen Steuervermeidung und Geldwäsche von Personen der ganzen Welt betrieben wird, wollen die zwanzig mächtigsten Volkswirtschaften der Welt verstärkt gegen solche Praktiken vorgehen.

In einer gemeinsamen Erklärung forderten die G20 alle relevanten Länder und Finanzzentren auf, sich zum automatischen Informationsaustausch zu bekennen. Am Rande der Frühjahrstagung des IWF in Washington kündigten die versammelten Finanzminister und Notenbankchefs Abwehrmaßnahmen bei mangelnder […]

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3,4 Billionen klimaschädliche Investitionen weniger

Beim Klimagipfel COP21 in Paris teilte die Nichtregierungsorganisation 350.org mit, dass inzwischen über 500 Institutionen sich an der Divestment-Bewegung beteiligen und zusammen ein Finanzvolumen von über 3,4 Billionen Dollar aus Investitionen in Kohle, Öl und Gas abziehen wollen.

Diese beeindruckende Zahl zeigt die wachsende Bedeutung der Divestment-Bewegung, die möglichst viele Gelder aus Investitionen in klimaschädliche Energieerzeugung abziehen möchte, um so die fossilen Energieträger durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Die Bewegung […]

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Die Bahn bewegt sich

Der nicht enden wollende Abgasskandal von Volkswagen hat noch einmal eindrücklich bewiesen, dass Autos mit Verbrennungsmotor kein nachhaltiges Modell für die Zukunft sind. Während die Automobilbranche daran einige Zeit zu Schlucken haben wird, geht die Bahn derzeit in die Offensive, um ihre Schwächung wegen der Konkurrenz der Fernbusse und ihr angeschagenes Image durch Stuttgart 21 & Co. zu verbessern.

Als umweltfreundliches Verkehrsmittel hat sie dafür deutlich bessere Startbedingungen als das Auto. Schon jetzt bestehen 40 Prozent ihres Energiemixes aus erneuerbaren Energien und bis 2050 soll […]

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Obama lehnt Keystone XL Pipeline ab

US-Präsident Barack Obama erklärte am Freitag, dass er den Bau der geplanten Keystone XL Pipeline von Kanada nach Texas nicht genehmigen wolle. Damit endet eine siebenjährige Debatte, die symbolisch für die Klimaschutzpolitik des Weißen Hauses geworden war.

Die Pipeline sollte täglich 800.000 Barrel Öl aus kanadischen Ölsänden zum Golf von Mexico transportieren. Umweltschützer begrüßten die Entscheidung und werteten die Ablehnung als Erfolg ihrer jahrelangen Kampagnen gegen das […]

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Eurogruppe bewilligt neue Griechenland-Hilfen

Die Finanzminister der Eurozone einigten sich am Freitag auf die Bewilligung neuer Milliardenhilfen für Griechenland. Zuvor hatte das griechische Parlament trotz wachsenden Widerstands in der Syriza-Partei von Regierungschef Alexis Tsipras ein Maßnahmenpaket verabschiedet, das die Bedingung für weitere EU-Finanzhilfen war. Der Internationale Währungsfonds (IWF), der ebenso an dem Hilfsprogramm beteiligt werden soll, forderte indes Schuldenerleichterungen für das krisengeschüttelte Griechenland.

Die Einigung sieht vor, dass Griechenland über die nächsten 3 Jahre Kredite in Höhe von bis zu 86 Milliarden Euro erhält. Nach der Zustimmung einiger nationaler […]

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